EAK Kreisverband Wesel

EAK Kreis Wesel

Kreisverband Wesel

Ziele und Geschichte

Ziele

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Ziel und Aufgabe des EAK ist es, evangelische Bürgerinnen und Bürger für die Ziele der CDU/CSU zu gewinnen, die evangelischen Mitglieder in der CDU/CSU zu aktivieren, die evangelischen Belange in der Partei zu vertreten, die Verbindungen zu den evangelischen Kirchen weiter auszubauen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Konfessionen in der CDU/CSU zu fördern.

Der EAK will die Besinnung auf die Fundamente evangelischer Verantwortung und die verbindliche Orientierung am Gesamtzeugnis der Heiligen Schrift für die Politik immer wieder neu vermitteln und stärken.

Der EAK versteht den Menschen als Ebenbild Gottes und orientiert sich am christlichen Menschenbild. Darum will er zum rechten Gebrauch der Freiheit in Verantwortung und Bindung ermutigen und sich für die Stärkung von verbindlichen Werten, Menschenrechten und Wahrung der Menschenwürde einsetzen.

Der EAK ruft in Achtung der Zehn Gebote zu einem gesellschaftlichen Konsens auf, der die wichtigen Güter unseres Zusammenlebens, wie Leben, Gesundheit, Ehe, Eigentum, persönliche Ehre und Wahrhaftigkeit, schützt.
Der EAK möchte das christliche Gebot der Nächstenliebe in eine aktive Politik für mehr Gerechtigkeit in unserem Lande, aber auch gegenüber anderen Völkern und Ländern, einbringen.

Der EAK ist offen für neue Entwicklungen und Herausforderungen. Er arbeitet in ökumenischem Geist und im Respekt vor der „versöhnten Verschiedenheit“. Der EAK will aus dem Menschen- und Weltverständnis der Reformation, das um die „Freiheit eines Christenmenschen“ im Reich „zur Rechten und zur Linken“ (Luther) weiß, den Schwachen ein Anwalt und den Starken eine Zumutung sein.

Der EAK fordert die evangelischen Christen zu verstärktem gesellschaftlichen Engagement heraus.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. November 2010 um 16:08 Uhr
 

Geschichte

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Der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU (EAK) ist der Zusammenschluss aller evangelischen Unionsmitglieder, die wegen ihres Glaubens und seiner Grundlagen in den Unionsparteien einen Beitrag zu einer vor Gott und den Menschen verantworteten Politik leisten wollen. Im EAK arbeiten aber genauso Menschen mit, die keine Mitglieder der Unionsparteien sind, er übernimmt insofern eine wichtige Brückenfunktion zwischen Partei sowie Kirche und Gesellschaft. Der EAK hat das grundsätzliche Anliegen, evangelische Christen zum profilierten politischen Engagement zu ermutigen.

Der EAK wurde 1952 in Siegen gegründet, nachdem der damalige Bundestagspräsident, Oberkirchenrat Dr. Hermann Ehlers, und andere der Ansicht waren, dass die Union evangelischer und katholischer Christen einer wesentlichen Stärkung der evangelischen Seite bedurfte. Um die evangelische Stimme in der Partei zu einen und zu stärken, kam es zur Gründung des EAK.

Hermann Ehlers, der erste Bundesvorsitzende des EAK, formulierte damals die immer noch aktuelle Aussage:

„Wir haben im deutschen Protestantismus viel zu lange die Vorstellung gehabt, dass man zwar sehr leicht Bürgermeister und Oberbürgermeister, Ratsherren und Landtagsabgeordnete, Staatssekretäre, Minister, Bundesminister und Bundestagsabgeordnete kritisieren könne, dass man aber das Vorrecht habe, sich von der Mitarbeit und dem Hineingehen in die gleiche Verantwortung peinlich fern zu halten, um in Neutralität und Objektivität um so gründlicher darüber urteilen zu können.“

Nach seinem plötzlichen Tod im Herbst 1954 folgten als Bundesvorsitzende des EAK :
Dr. Robert Tillmanns (1954-55),
Dr. Gerhard Schröder (1955-78),
Prof. Dr. Roman Herzog (1978-84),
Albrecht Martin (1984-90),
Peter Hintze (1990-92),
Dr. Angela Merkel (1992-93),
und Jochen Borchert (1993-2003).
Seit 2003 ist Parl. Staatssekretär Thomas Rachel MdB Bundesvorsitzender.
EAK-Bundesgeschäftsführer ist Pastor Christian Meißner.

Im EAK-Bundesvorstand sind die Landesverbände einschließlich Bayern (CSU) zusammengefasst, in diesen wiederum die Kreisverbände.

Seit seiner Gründung hat der EAK sich bemüht, protestantisches Denken und evangelische Überzeugungen in die Unionsparteien einzubringen, ein Forum an der Nahtstelle zwischen Kirche und Politik zu bieten und für die Kirchen auf allen Ebenen Gesprächspartner zu sein. Daher ist es heute für den EAK besonders wichtig, für seine Arbeit Menschen zu gewinnen, die in Kirche und Politik gleichermaßen zu Hause sind.

Der EAK wirkt durch das ihm verliehene Antragsrecht auf politische Entscheidungen der Union unmittelbar ein. Durch seinen Kontakt mit den Abgeordneten der Unionsparteien wird seine Stimme auch im Parlament gehört.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. November 2010 um 16:09 Uhr