EAK Kreisverband Wesel

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Aktuelles

„Es geht um Hilfe beim Sterben, nicht zum Sterben“

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In einer Pressemitteilung vom 13.11.2014 erklärt der Bundesvorsitzende des EAK, Thomas Rachel, MdB:

In der einseitigen Fokussierung der gegenwärtigen Debatte auf Begriffe wie „Selbsttötung“ oder „Beihilfe zum Suizid“ offenbare sich, so Thomas Rachel, eine bedenkliche Engführung der eigentlichen ethischen und politischen Herausforderung. Denn die Aufgabe des Gesetzgebers könne es nur sein, die bestmöglichste Hilfe „beim Sterben“ und nicht „zum Sterben“ zu organisieren und zu gewährleisten.

Da im Zentrum aller Bemühungen der schwerstleidende Mensch selbst stünde, müsse sich das ganze Bemühen darauf konzentrieren, Leiden und Schmerzen nach Menschenmöglichkeit zu mindern, Fürsorge und persönliche Betreuung zu leisten und die beste ambulante wie stationäre palliativmedizinische und auch hospizliche Versorgung für alle sicher zu stellen.

Thomas Rachel würdigte ausdrücklich auch die Grenzerfahrungen des menschlichen Lebens und die tiefen Gewissenskonflikte von Betroffenen und Angehörigen in Situationen schweren Leidens. Gerade diese Grenzfälle könnten jedoch nicht zur Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung und sozusagen zum „einklagbaren Normalfall“ gemacht werden. Der Ruf nach gesetzlicher Regelung der Beihilfe zur Selbsttötung führe daher in die Irre.

 

Der neue Antisemitismus

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Die aktuellen Berichte über eine steigende Judenfeindlichkeit in Europa und auch Deutschland erfüllt viele Menschen mit Entsetzen. Gerade wir als Deutsche stehen hier in besonderer Verantwortung, jeglichen Antisemitismus im Keim zu ersticken. Und selbst wenn man unsere Geschichte außen vorlässt, kann man es nur widerlich finden, wenn Menschen wegen ihrer Religion verbal und physisch angegriffen werden.

Zynischer Weise kommt diesem Problem vielleicht deswegen nicht genügend Aufmerksamkeit zu, weil es in Deutschland nicht (mehr) viele Juden gibt. Man stelle sich vor, Moslems würden wegen ihrer Religion verprügelt; das wäre Topthema in allen Medien und der Politik, und zwar zu Recht. Nicht, weil es mehr Moslems als Juden in Deutschland gibt und ihnen mehr mediale Aufmerksamkeit gewidmet wird, sondern weil sie wie alle Anderen Religionsfreiheit und als Menschen die besondere Achtung als Geschöpfe Gottes genießen. Nur gilt dies eben auch für Juden, unabhängig von ihrer Zahl.

Man liest von aufkeimendem Antisemitismus in Deutschland, was leider stimmt. Man liest aber nicht, wo dieser Antisemitismus herkommt. Es würde nämlich nicht in unsere Sicht der Welt passen, wenn klar genannt würde, dass die größten Antisemiten in Deutschland Mohammedaner sind. Ursache dafür ist sicherlich unter anderem der nicht enden wollende Nahostkonflikt, in welchem das jüdische Israel sich gegen seine islamischen Nachbarn verteidigen muss( ob die Methoden der Verteidigung immer die richtigen sind, mag jeder beurteilen wie er will). Vielleicht spielt es auch eine Rolle, dass sich gerade junge Moslems in Deutschland ausgegrenzt fühlen und in den Juden ein willkommenes Opfer ihres Frustes sehen. Sei es wie es will, ich als Deutscher fühle mich gekränkt, wenn mir eine Judenfeindlichkeit vorgeworfen wird, die nicht meine ist, sondern von Menschen ausgeht, die ihrerseits offensichtlich nicht zu Deutschland gehören, da sie unsere Kultur der Toleranz und Freiheit nur für sich einfordern, anderen aber nicht gewähren.

Leider wird diesem erstarkenden Antisemitismus nicht die nötige Aufmerksamkeit gewidmet. Warum wird immer wieder betont, der Islam gehöre zu Deutschland, jedoch liest man nicht, das Judentum gehöre zu Deutschland. Dabei leben seit über tausend Jahren Juden in Deutschland, Juden waren und sind gesellschaftlich aktiv in Wirtschaft oder Politik. Kein ernst zu nehmender Mensch kann behaupten, dass die Anwesenheit von Juden in Deutschland zu Problemen irgendeiner Art führt.

Niemand sollte wegen seiner Religion irgendeine Form von Diskriminierung erfahren, aber es muss möglich sein, zu benennen von wem was ausgeht. Und von den drei „Weltreligionen“ ist es nun mal der Islam, der die Welt vor enorme Probleme stellt. Daher wäre es wünschenswert, dass diejenigen Moslems, die wie wir tolerant und friedliebend sind, ihre Stimme stärker vernehmen lassen. Gleichzeitig muss aber auch unsere Politik das Problem des Islamismus nicht nur am Hindukusch sondern vor allem in Deutschland bekämpfen.

 

„Zu Deutschland kann nur gehören, wer unsere Werte teilt.“

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Chef der CDU-Senioren Otto Wulff: „Zu Deutschland kann nur gehören, wer unsere Werte teilt.“

Ein Schlüssel zur Integration „liegt besonders bei den Imamen“

In der anhaltenden Debatte um die weitere Integration von in Deutschland lebenden Muslimen hat der Bundesvorsitzende der CDU-Senioren-Union (SU), Otto Wulff, ein klares Bekenntnis der islamischen Geistlichkeit zu Gewaltlosigkeit und Toleranz eingefordert. „Ein passendes Forum bietet sich u.a. bei den Freitagsgebeten“, betonte der CDU-Politiker in einer heute in Berlin veröffentlichten Erklärung. Der SU-Chef wörtlich: „Eine Religionsgemeinschaft kann nur dann als zu Deutschland gehörig betrachtet werden, wenn sie unsere Werte von Frieden, Freiheit und Toleranz teilt."

Wenn der Islam zu Deutschland gehören wolle, so Wulff weiter, „müsse dieser sich einer nachhaltigen historisch-kritischen Aufarbeitung stellen und seinen Absolutheitsanspruch aufgeben“. Es sei zu begrüßen, dass sich islamische Verbandsfunktionäre in Interviews und Talkshows zum deutschen Grundgesetz bekennen, allerdings „liegt ein wesentlicher Schlüssel zur wirklichen Integration in Deutschland lebender Muslime bei den Imamen.“ An der in der im Grundgesetz garantierten Religionsfreiheit „ohne Wenn und Aber" führe kein Weg vorbei, forderte Wulff, der eine „Paralleljustiz“ im Sinne der islamischen Scharia kategorisch ausschloss und auch dazu unmissverständliche Worte verlangte.

Wenn sich die Imame in Deutschland auch noch „dazu verstehen könnten, die Verfolgung von Christen in vielen islamischen Ländern zu verurteilen und zu deren Beendigung beizutragen, wird sich die Frage, ob der Islam als Religion wirklich zu Deutschland gehört, sicher leichter beantworten lassen", meinte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. März 2015 um 20:45 Uhr
 

Pegida und der Islamismus

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Zum Thema "Pegida" etc. und der aktuellen Diskussion über Islam und Islamismus und dem Umgang damit  erreicht uns folgender interessanter Beitrag des amerikanischen Autors Daniel Pipes, erschienen in der Washington Times am 19.1.2015. Der englische Originaltitel des Aufsatzes lautet: "In Defense of Europe's So-called Far Rights".

 

In Verteidigung der sogenannten Rechtsaußen Europas

von Daniel Pipes
The Washington Times
19. Januar 2015


http://de.danielpipes.org/15435/rechtsaussen-europas

Englischer Originaltext: In Defense of Europe's So-called Far Right
Übersetzung: H. Eiteneier

Sonntag vor einer Woche warb die französische Regierung für eine Solidaritätskundgebung mit einem großen Aufgebot internationaler Führungspolitiker; zudem schlossen sich alle Parteien des Landes in einer "heiligen Union" (ein Begriff, der an den Ersten Weltkrieg erinnert) gegen die Massaker bei der Zeitschrift Charlie Hebdo und dem koscheren Lebensmittelgeschäft zusammen.

Sol heißen: Alle politischen Parteien bis auf eine - der von Marine LePen geführte Front National (NF), der vordergründig ausgeschlossen wurde, weil er den "republikanischen Werten" angeblich nicht beipflichtet. In Wahrheit wurde ihm die Teilnahme verboten, weil er - einzigartig unter den französischen politischen Parteien - gegen Einwanderung ist; und andere Politiker fürchten, dass der NF nach den Massakern Zulauf bekommt. Ähnlich verbot die Regierung gestern eine Demonstration der säkularistischen Organisation Riposte Laïque, die "Islamisten raus" forderte.

Obwohl ich selbst klassischer Liberaler mit libertären Tendenzen im Zentrum der Republikanischen Partei in den Vereinigten Staaten bin, begrüße ich die Stärkung des Front National und vieler der anderen Parteien, die als "rechtsaußen" verunglimpft werden. Hier die Gründe:

Zugegeben, einige europäische Parteien haben eine faschistische Qualität, insbesondere die Goldene Morgenröte in Griechenland und Jobbik in Ungarn. Doch die anderen Verleumdeten sind vielmehr populistisch und rebellisch, oft mit linken Wirtschaftsplattformen, besonders in Bezug auf den Wohlfahrtsstaat. Sie sind kreativ zentristisch, bilden eine neue Kombination, die mit ihrer Politik wie mit ihren Unterstützen aus dem rechten wie dem linken Lager Menschen anziehen. Sie repräsentieren die gesunde, normale, legitime und konstruktive Reaktion eines Volks unter Druck. Außerdem sprechen sie an, was vielen auf der Seele liegt.

Zum Beispiel war im Fall der jüngsten Gräuel LePen wie gewöhnlich die einzige unter den französischen Führungspolitikern, die sich mutig zeigte und ihre Sache ausfindig machte: "Wir kämpfen gegen eine Ideologie, nämlich die des islamischen Fundamentalismus." Im Gegensatz dazu log Präsident François Hollande ungeniert: "Diejenigen, die diese Taten begingen, diese Fanatiker, haben nichts mit dem muslimischen Glauben zu tun." (Sein Premierminister Manuel Valls war ein wenig besser: "Wir führen Krieg … Gegen den radikalen Islam.")

Zusätzlich zum FN in Frankreich gehören zu ähnlichen Parteien die United Kingdom Independence Party (UKIP), die Schweizerische Volkspartei (SVP), die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), die Alternative für Deutschland, die Dänische Volkspartei, die Fortschrittspartei (Norwegen), die Schweden-Demokraten, die Basisfinnen (Deutsch auch: Die wahren Finnen), und - als führend in der Meute - die Partij voor de Vrijheid (Freiheitspartei, Niederlande), gegründet von Geert Wilders, den ich für den wichtigsten Politiker Europas halte.

Zwei Sorgen stehen ganz oben in ihren Programmen: die Europäische Union und der Islamismus. Die EU weckt aus einer Reihe von Gründen negative Reaktionen - die Briten wollen hinaus, die Deutschen wollen weniger für andere zahlen, die Griechen wollen weniger Einschränkungen: Alle haben das Gefühl von einem supranationalen Experiment unterdrückt zu werden, das 1951 bescheiden als Europäische Montanunion begann. Nur EU-Bürokraten und die Gutsituierten, die vor den Wirklichkeiten des Alltagslebens abgesichert sind, argumentieren, dass die Dinge einfach gut sind.

Zum Islamismus ist die Reaktion in ganz Europa geeint. Von Spanien bis Norwegen hört man von zu vielen Immigranten, zu viel Entgegenkommen, zu viel Scharia (islamisches Recht) und zu viel Gewalt. Europäer fürchten in zunehmender Zahl den Islamismus, betrauern den Verlust ihrer traditionellen Kultur und sorgen sich um die Zukunft ihrer Kinder.

Die Altparteien, die Medien und die Akademiker führen eine Kampagne aus Verunglimpfung, Marginalisierung und Ausgrenzung gegen diese Parteien, um sie inakzeptabel zu machen, als seien sie die neuen Nazis. Das ist gefährlich und vergeblich. Gefährlich, weil es wahrscheinlicher wird, dass die Mitglieder dieser Parteien - da man ihnen Akzeptanz und Achtung verweigert - sich durch Extremismus und Gewalt Ausdruck zu verleihen versuchen könnten. Die Schweden-Demokraten zum Beispiel haben ihre Unterstützung in jeder der letzten vier Wahlen verdoppelt. Umfrageergebnisse stellen fest, dass LePen und Wilders in Befragungen ihrer jeweiligen Länder führen. Da sie weiterhin neue Anhänger finden, werden viele bald in den europäischen Ländern eine wichtige Stimme sein.

Statt sie zu beschimpfen und statt der Versuche sie auszugrenzen sollten etablierte Institutionen die populistischen Parteien ermutigen sich zu mäßigen, niveauvoller zu werden und voll am politischen Prozess teilzunehmen. Obwohl sie zu Undiszipliniertheit mit etwas Paranoia und inakzeptablen Elementen tendieren, lernen sie auf dem Weg und werden unstet seriöser. Ja, manche von ihnen haben dubiose Hintergründe - aber das ist auch bei lange etablierten Parteien in Ländern wie Frankreich und Schweden der Fall.

Ob willkommen oder nicht, die Aufständischen sind im Kommen begriffen. Die Zukunft wird für alle Betroffenen besser aussehen, wenn sie ihre erwartete Rolle mit Kooperation des Establishments übernehmen, nicht mit dessen Schmähungen. Sie verdienen Höflichkeit und Respekt.

Daniel Pipes (www.DanielPipes.org) ist Präsident des Middle East Forum
© 2015 by Daniel Pipes. Alle Rechte vorbehalten

 

Alles nur verwirrte Chaoten?

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Kommentar

» Unser Volk ist in Sachen Islam tief
gespalten. Wer baut hier Brücken? «
idea-Leiter Helmut Matthies (Wetzlar)

Alles nur verwirrte Chaoten?

Selten traf eine Jahreslosung so sehr den Nerv der Zeit wie die von 2015, obwohl sie bereits 2012 ausgewählt wurde: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ (Römerbrief 15,7). Denn kurz vor dem Friedensfest Weihnachten herrscht Unfriede. Ungewohnt einig sind sich nur die Eliten in Politik wie Kirche und so gut wie alle Medien: Pegida ist furchtbar!

Dass sich in Dresden innerhalb kürzester Zeit eine islamkritische Bewegung von zunächst 500 und schließlich am 15. Dezember von über 15.000 Bürgern unter dem Schirm der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) versammelte, wird mit schärfsten Begriffen belegt: Bundesjustizminister Maas (SPD) bezeichnete die Demonstranten als „Schande für Deutschland“, Bundespräsident Gauck als „Chaoten“, Grünen-Chef Özdemir als „komische Mischpoke“, und Kanzlerin Merkel (CDU) warnte vor „Hetze und Verleumdung von Ausländern“. Und unter dem Gejohle der Zuschauer in der satirischen „heute-Show“ (ZDF) werden sie alle als „Verwirrte“ karikiert und gleich mit der Gestapo verglichen.

Wenn man keinen Nazi findet, muss man ihn erfinden

Es gibt sehr gute Gründe, Pegida abzulehnen. Trotzdem sollte man zur Kenntnis nehmen, dass das 19-Punkte-Programm der Bewegung weder Rassistisches noch Undemokratisches enthält, nicht grundsätzlich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen ist, sondern für die tatsächliche Anwendung des Asylrechts eintritt und für eine Einwanderungspolitik nach kanadischem Vorbild plädiert. Das ist in der Stimmungsmache gegen Tausende Bürger, die friedlich und meist still durch Dresden zogen, oft unterschlagen worden. Und wenn man keinen Nazi findet, dann muss man es eben selbst machen. So gab sich ein RTL-Reporter als Demonstrant aus und äußerte sich lügend rassistisch im Fernsehen. Er wurde danach zu Recht gefeuert.

Die Medien verspotten die Demonstranten, weil diese Angst vor dem Islam haben. Gleichzeitig berichten sie, wie Islamisten Christen kreuzigen, Kinder enthaupten und auch jüngst massenhaft (im November allein 5.240) Menschen töteten. Und wenn in Deutschland (!) in evangelischen Kindergärten aus Rücksicht auf Muslime kein Schweinefleisch mehr gegessen, die islamische Rechtsprechung stillschweigend geduldet und gleichzeitig hingenommen wird, dass nicht wenige Muslime, die Christen geworden sind, sogar bei uns in den Untergrund gehen müssen, stellt sich zu Recht die Frage, ob nicht der Einfluss des Islam immer mehr wächst. Wenn jedenfalls fast jeder zweite Deutsche laut Umfragen Verständnis für Pegida zeigt (darunter 46 Prozent der SPD-Anhänger), kann das nur heißen: „Dresden“ gibt eine Stimmung wieder. Sosehr einige Scharfmacher von Pegida die Situation übertreiben, sosehr untertreiben Politik und Kirchenleiter die Gefahren. Wer nur im Dienstwagen durch Deutschland reist und sich vornehmlich mit hochgebildeten Muslimen trifft, versteht natürlich die Ängste der Deutschen nicht, die am Wochenende in Regionalzügen in der 2. Klasse das Empfinden haben, komplett in der Minderheit zu sein.

Wer Nächstenliebe einfordert, sollte Nächstenliebe üben

Kurzum: Es mangelt an Brückenbauern. Eigentlich sollten das die Kirchen sein, aber viele ihrer Repräsentanten haben die Andersdenkenden derart diffamiert, dass auch mit ihnen keiner mehr reden will. Was fehlt, ist gegenseitig zuzuhören. Die Politiker und Kirchenleute, die sich – wie die Umfragen belegen – ja weit von der Basis entfernt haben, sollten sich die Sorgen vieler Bürger anhören. Die Islamkritiker wiederum sollten sich davon überzeugen lassen, dass die überwältigende Mehrheit der Muslime in Deutschland friedlich ist und mit den einheimischen Deutschen auch tatsächlich zusammenarbeiten will. Und die Kirchen: Man kann schlecht von den sich ängstigenden Bürgern Nächstenliebe für Ausländer einfordern, wenn man die Nächsten in seiner eigenen Kirche nur beschimpft. Da gibt die Jahreslosung für beide Seiten genau die richtige Lösung vor.

(Der Autor, Helmut Matthies, ist Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).)

 

 


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