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Der Westen muss die Islamisten endlich stoppen!

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Das Thema "Flüchtlinge" ist derzeit in aller Munde und füllt die Seiten der Presse. Viel ist da die Rede von Willkommenskultur und Toleranz und gar sehr wird auch an die  Christenpflicht erinnert. Dazu erreicht uns folgendes Interview der Zeitschrift "idea" mit einer vor Ort tätigen Ordensschwester, wodurch die ganze Sache in ein etwas anderes Licht gerückt wird
Wir sollten das, was die Schwester sagt, sehr gut bedenken und beherzigen, uns hüten vor falsch verstandener Gutmenschlichkeit und auch mal die Bibel aufschlagen und nachlesen, was die Schwester zitiert. Matthäus  Kapitel 7, Vers 2.

 

Der Westen muss die Islamisten endlich stoppen!

 

Sie ist eine der ungewöhnlichsten Helferinnen für die verfolgten Christen: Hatune Dogan (Warburg bei Kassel). 1970 wurde sie in einem christlichen Dorf in der Südtürkei geboren. Im Alter von 14 Jahren flieht sie mit ihrer Familie nach Deutschland, nachdem Muslime damit gedroht hatten, ihren Vater umzubringen. Zwei Jahre später wird sie Schwester und schließt sich einem Orden in den Niederlanden an. An der Katholischen Fachhochschule Mainz lässt sie sich zur Gemeindereferentin ausbilden. Nach einer Reise nach Indien gründete sie 2003 die „Stiftung Hatune – Helfende Hände für die Armen“, die in Indien und Deutschland registriert ist. Das Hauptaugenmerk ihrer Arbeit liegt derzeit auf dem Nahen Osten. Im Gespräch mit idea berichtet sie von der Situation der verfolgten Christen in der Region.

 

idea: Schwester Hatune, wie ist die Situation der Minderheiten im Nahen Osten?

HATUNE: Sie hat sich leider abermals verschlechtert. Ich fliege fast jeden Monat in die Region, meist nach Syrien oder in den Nordirak. Die Angst unter den Minderheiten wie Jesiden und Christen wächst. Sie haben keine Freunde mehr, sie sind alleingelassen und haben keinerlei Rückhalt.

 

Wohin können sich Christen im Irak und in Syrien überhaupt noch zurückziehen?

Die meisten gehen in den Nordirak. Aber da sind sie auch nicht sicher, weil dort mittlerweile auch Islamisten, ihre schärfsten Verfolger, leben: entweder versteckt im Untergrund, manchmal aber auch ganz offiziell. Da kommt es immer wieder zu Drohungen.

 

Fliehen auch Christen von Syrien in den Nordirak?

Ja. Innerhalb Syriens gibt es immer weniger Zufluchtsmöglichkeiten. Zwar sind einige Gegenden noch in der Hand der Regierung, aber sicher sind Christen auch dort nicht. Jeden Moment können sie überfallen oder entführt werden.

Was wird Gott uns im Gericht fragen?

Wem helfen Sie?

Wir helfen nicht nur Christen, sondern allen, die leiden, auch zum Beispiel Jesiden. Unsere Stiftung handelt nach Jesu Aufforderung in Matthäus 25,40: „Was du dem Geringsten getan hast, das hast du mir getan.“

Wie sieht die Hilfe konkret aus?

Im Dezember vergangenen Jahres haben wir zum Beispiel eine Decken-Weihnachtsaktion gestartet. 17.141 Decken, jede davon hat 16 Euro gekostet. Bis Ende Februar lag in der Region Schnee. Die Aktion war sehr teuer, aber auch sehr erfolgreich. Vielen konnte so über den Winter geholfen werden, und dafür bedanke ich mich auch ganz herzlich bei unseren Spendern.

 

Beschreiben Sie bitte Ihre Arbeit ...

Wir werden alle sterben und kommen ins Gericht. Was wird Gott uns da fragen? Ich war hungrig, ich war nackt, ich war obdachlos, ich war krank, ich war durstig, ich war im Gefängnis – wie hast du mir geholfen? (Matth. 25,34–40) Das ist, was wir tun: Für Obdachlose bauen wir Häuser, für die Durstigen graben wir Brunnen, den Nackten geben wir Kleider. In Syrien bieten wir denen Schutz, die aus den Händen des Islamischen Staates (IS) befreit wurden. Wir verstecken Mädchen an geschützten Orten. Außerdem helfen wir beim Lebensunterhalt, da Flüchtlinge nicht arbeiten dürfen.

14-Jährige wurde von Islamisten 280-mal vergewaltigt

Was besitzen diese Menschen überhaupt noch?

Der IS zog sie halbnackt aus, ihre Papiere nahm er ihnen weg. Den kleinen Mädchen rissen die Islamisten die Ohrringe raus. Seit 2005 arbeiten wir in Syrien und dem Nahen Osten für die Flüchtlinge aus dem Irak, jetzt sind die Syrer leider selbst zu Flüchtlingen geworden. Seit einem Jahr kommen die Jesiden dazu. Die Arbeit wird immer mehr. Wir helfen den Ärmsten der Armen. Die lokalen Vereine machen die Arbeit vor Ort für uns. Meine Aufgabe ist, zu kontrollieren, dass das Geld ankommt, zu motivieren und Spendengelder zu sammeln.

 

Welches Einzelschicksal hat Sie besonders bewegt?

Bei meiner vorletzten Reise war ich im Nordirak und umarmte dort ein 14 Jahre altes Mädchen, das erst kurz zuvor aus den Händen des „IS“ befreit worden war. Ich fragte sie: „Wie geht es dir?“ Sie hatte Tränen in den Augen, atmete ganz tief und meinte nur: „Was soll ich dir sagen, Schwester, ich wurde innerhalb von zwei Monaten 280-mal vergewaltigt.“ So was geht mir an die Nieren. Und sie ist kein Einzelfall! Jeden Tag kommen dort Frauen zu mir, die missbraucht oder vergewaltigt wurden. Ich wünsche den Tätern, dass sie dafür bestraft werden. So, wie sie dieses Mädchen lebendig begraben haben, sollen sie diesen Schmerz spüren. Sonst verstehen sie es nicht. Im Evangelium steht: Mit dem Gericht, mit dem du richtest, sollst du auch gerichtet werden.

 

Empfinden Sie Wut auf die Islamisten?

Die Christen im Nahen Osten machten einmal 96 % der Bevölkerung aus; der Rest waren Juden und Jesiden. Und heute leben nicht mal mehr fünf Prozent Christen dort, und selbst diese 5 % lassen sie nicht in Ruhe. Genug ist genug! Wie lange sollen wir noch über diese Unmenschlichkeit schweigen?

Der IS beruft sich auf den Koran

In Europa heißt es oft, der Islamische Staat (IS) habe nichts mit dem wahren Islam zu tun…

Das ist einfach falsch. Nur ein Beispiel: In Sure 47,4 des Korans steht, dass die Ungläubigen enthauptet werden müssen. Ähnliche Verse finden sich im Koran zuhauf. Da kann man doch nicht sagen, es hat nichts mit dem Islam zu tun. Der IS beruft sich auf den Koran.

 

Was soll der Westen tun?

Der Westen soll sie stoppen, egal auf welchem Weg. In Europa reden die Menschen viel über Tierschutz, aber wenn im Nahen Osten Christen geschlachtet werden, kümmert sich keiner darum. Sie schützt niemand. Mit dem Gericht, mit dem sie richten, müssen sie gerichtet werden. Mit Höflichkeit kommt man da nicht weiter. Wenn es auf diplomatische Art und Weise ginge, würde ich das befürworten. Ich bin niemand, der gerne zum Schwert greift. Aber wie lange wollen wir noch zusehen und abwarten? Bis sie alle unsere Brüder ausgelöscht haben? Dann ist es zu spät, dann kommen sie auch vor Eure Tür in Europa.

 

Wie können deutsche Christen ihren bedrängten

Brüdern helfen?

Sie sollten für die Geschwister beten, für sie spenden sowie auf die Politik einwirken, international überwachte Schutzzonen in der Region zu schaffen, damit das christliche Urvolk dort bleiben kann. Wenn das nicht passiert, dann sollte Deutschland zumindest die Christen nach Europa holen, wo sie in Sicherheit sind. Auch sollte Deutschland mal darüber nachdenken, statt den Kurden einfach den jesidischen und christlichen Gruppen Waffen zu liefern, damit die sich verteidigen können.

 

Der syrisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien und dem ganzen Orient, Gregorios III., hat die christliche Jugend des Landes zum Bleiben aufgefordert. Wie stehen Sie dazu?

Ich bin nicht dagegen, dass sie bleibt, aber sie braucht Schutz.

Auf 500 muslimische Flüchtlinge kommt ein Christ

Derzeit strömen syrische Asylbewerber nach Deutschland. Handelt es sich dabei in der Mehrheit um verfolgte Christen?

Von wegen! Auf einen Christen kommen 500 bis 800 Muslime. Wissen Sie, die armen Menschen – die wirklich Unterdrückten –, die können nicht nach Europa. Die Schlitzohrigen schaffen das, die kaufen sich im Zweifel gefälschte Papiere. Das ganze Schleuserwesen ist total unehrlich. Die wirklich Verfolgten können oft gar nicht nach Europa, weil sie kein Geld haben.

 

Wie können wir wissen, wer verfolgt ist und wer nicht?

Schauen Sie genau hin, wer nach Deutschland kommt. Sunnitische Moslems werden im Orient nicht unterdrückt. Im Gegenteil: Alle die, die Christen unterdrücken, sind Sunniten. Fast niemand, in dessen Reisepass „Sunni“ steht, ist in Gefahr. Oft erfinden Sunniten, die hierherkommen Geschichten, die sie als Unterdrückte darstellen.

Droht durch die vielen Muslime, die kommen, eine Islamisierung unserer Gesellschaft?

Europa soll gut aufpassen, wen es da unterstützt. Ich bin für die Aufnahme der Ärmsten der Armen. Und den Asylanten, die jetzt kommen, soll man zunächst einmal die Tür öffnen. Aber später muss man klar aussortieren und denen Konsequenzen aufzeigen, die hier eine Parallelgesellschaft errichten wollen. Solche Leute dürfen nicht hierbleiben. Die sollte Deutschland nach Saudi-Arabien schicken, dort können sie dann ihre Scharia verwirklichen, nicht vor unserer Tür. Ich möchte nicht, dass in Europa eines Tages die Kinder geschlachtet werden, wie das jetzt Jesiden und Christen im Nahen Osten widerfährt. Ich möchte, dass Europa in Frieden lebt. Die Regierung muss den Neuankömmlingen klarmachen: Du kommst hierher als Flüchtling, nicht als Gesetzgeber! Wir geben dir Schutz, und dafür musst du dich an die Gesetze halten! Wenn nicht, dann geh in dein Land zurück!

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Mit freundlicher Genehmigung aus ideaSpektrum; mehr unter www.idea.de