EAK Kreisverband Wesel

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"ER ERHEBT DIE NIEDRIGEN." - Theologieprofessor und Kabarettist Okko Herlyn in Wesel-Büderich

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Im Anschluss an die EAK-Mitgliederversammlung (Beginn 18:30 Uhr) am 28.08.2014 findet ab ca. 19.30 Uhr in der Gaststätte "van Gelder" in Wesel-Büderich eine öffentliche Veranstaltung statt mit dem Thema:


ER ERHEBT DIE NIEDRIGEN.
Eine Antwort der Kirche auf eine Welt der Mühseligen und Beladenen.
Referent ist der Duisburger Theologieprofessor und Kabarettist Okko Herlyn.


Er geht in seinem Vortrag auf vielfältige Probleme der modernen Kirche ein. Unter anderem auf die Probleme der Vielen in unserem Land, die in der Kirche zu kurz kommen, und auf fehlende Antworten der real existierenden Kirche auf das, was die Menschen wirklich brauchen.


Im Anschluss an den Vortrag ist ausreichend Zeit für Nachfragen und vertiefende Diskussion.


Bringen Sie bitte auch viele interessierte Freunde und Bekannte mit!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. August 2014 um 19:07 Uhr
 

Dem Antisemitismus entschieden entgegentreten

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Anlässlich der schier unfassbaren antijüdischen Hetzparolen von Seiten fanatischer Muslime auf pro-palästinensischen Demonstrationen der letzten Tage erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Thomas Rachel MdB:

„Es ist eine Schande und ein nicht zu duldender Zustand, wenn radikale Muslime auf deutschen Straßen offen und unverhohlen ihren abgründigen und menschenverachtenden Judenhass propagieren. Hier muss der deutsche Staat mit aller Härte und Konsequenz vorgehen und deutlich machen, dass Antisemitismus und Rassismus in unserer Mitte keinen Platz haben. Die Schranken der Meinungsfreiheit und des sittlich wie rechtlich Akzeptablen werden in empörender Weise überschritten, wenn auf pro-palästinensischen Demonstrationen Parolen skandiert werden wie ‚Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein‘ oder gar jüdische Mitbürger, Touristen aus Israel oder pro-israelische Demonstranten tätlich angegriffen werden.

Solche Handlungen verurteilen wir auf das Schärfste. Unsere Geschichte hat uns gelehrt, welch verheerende Folgen es hat, wenn dem Antisemitismus nicht schon in der Anfangsphase entschieden und mit allen rechtlichen Mitteln entgegengetreten wird. Es ist unsere historische Pflicht und aus unserem christlichen Glauben, in dem alle Menschen Gottes Geschöpfe sind, begründet, solchen Auswüchsen konsequent, unmissverständlich und unverzüglich entgegen­zutreten.

Ein ebenso entschiedenes Vorgehen ist gegen Hassprediger erforderlich, wenn diese, wie in Berlin geschehen und über YouTube verbreitet, ‚Allah darum bitten, diese zionistischen Juden zu vernichten‘. Solche und ähnliche Parolen fallen nicht unter die Religions- und Bekenntnisfreiheit des Artikels 4 GG, sie sind vielmehr unter religiösem Deckmantel versteckte Straftaten wie z. B. Volksverhetzung.

Wir erwarten von allen politisch Verantwortlichen, den Strafverfolgungsbehörden und der Polizei, die Möglichkeiten des Rechtsstaates voll auszuschöpfen und diese antisemitischen Umtriebe ohne jegliche Nachsicht zu unterbinden. Unsere jüdischen Mitbürger haben einen uneingeschränkten Anspruch darauf, sich in unserem Lande sicher fühlen zu können und ihren Glauben frei und ohne Angst zu leben.“

 

Einladung zur Sommerveranstaltung des EAK Kreis Wesel

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Einladung zur Sommerveranstaltung des EAK Kreis Wesel am Mittwoch, den 16. Juli um 18:00


Unsere jährliche Sommerveranstaltung findet dieses Jahr in Wesel statt. Zu Beginn gibt es eine kurze Führung durch den Weseler Dom und die Möglichkeit den Turm zu besteigen. Bei gutem Wetter hat man dort eine herrliche Aussicht über Teile des Niederrheins.

Anschließend hält Herr Uwe Theiß, Archivar der evangelischen Kirchengemeinde in Wesel, einen Vortrag über die Geschichte des Doms, sowie die kirchengeschichtliche Bedeutung Wesels in der Reformationszeit.

Treffpunkt ist der Haupteingang des Doms um 18:00 Uhr.

Und wie immer: bringen Sie interessierte Freunde oder Bekannte mit.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. Juni 2014 um 19:40 Uhr
 

Zurück zur Familie

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Die Diskussion um gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften, ihren möglichen Familienstatus und Adoptionsrechte ist in vollem Gange. Nicht zuletzt angestoßen durch das sog. Familienpapier der Evangelischen Kirche in Deutschland. Zur Problematik gibt  unser Vorstandskollege Johann Krieger sehr fundierte und beachtenswerte Denkanstöße:

 

Zurück zur Familie

 

Die klassische Familie, bestehend aus verheirateten Eltern mit gemeinsamen Kindern, ist diejenige Form des Zusammenlebens, die gesamtgesellschaftlich zu den wenigsten Problemen führt. Es handelt sich um ein jahrhundertelang bewährtes Modell, das sein Funktionieren in verschiedenen Zeiten und Situationen bewiesen hat. In dieser Hinsicht hat sich die Gesellschaft insoweit drastisch verändert, als dass die normale Familie nur noch eine von vielen Möglichkeiten des Zusammenlebens darstellt.

Allerdings sollte bedacht werden, dass die immer verschiedeneren, teils chaotischen, Formen des Zusammenlebens Experimente sind, deren Ausgang sowohl für die einzelnen Betroffenen als auch für die Gesellschaft ungewiss sind. Durch wechselnde oder nicht klar als Vater/Mutter definierte Bezugspersonen entstehen häufig nur noch lockere Bindungen, die Verlässlichkeit nimmt ab. Hieraus ergibt sich für den Staat die Aufgabe, eine Familienpolitik zu machen, die zum einen die klassische, bewährte Familie als Ideal darstellt, zum anderen sollte sie darauf abzielen, Menschen darin zu stärken, sich ihrer Familie zu widmen. In den letzten Jahren verstand man unter Familienpolitik hauptsächlich den Ausbau von Krippen, um Eltern die Möglichkeit zu geben, vermehrt zu arbeiten. Dies stellt aber keine Stärkung der Familie dar; es wurde vielmehr die doppelte Berufstätigkeit als Modell der Zukunft propagiert. Das führt zwangsläufig dazu, dass Menschen mehr Zeit auf der Arbeit und dadurch weniger Zeit zu Hause bei der Familie verbringen. Die wichtigsten Aufgaben der Familie, nämlich Erziehung und Förderung der Kinder, liegen dann bei der Gesellschaft.

Auch sollte sich Familienpolitik nicht auf Kinder beschränken, sondern generationenübergreifend sein. Angesichts einer immer größeren Zahl pflegebedürftiger Senioren ist zu fragen, was Kinder, die mit einem Jahr(oder jünger) in die Kita geschickt, anschließend in die Ganztagsschule gehen und dort verköstigt werden, daraus als Erfahrung mitnehmen. Zu befürchten ist, dass sie lernen, Aufgaben, die der eigenen "Entfaltung" im Wege stehen, dem Staat zu überlassen.

Werden Menschen mit einer solchen Sozialisation es als normal empfinden, sich um ältere, pflegebedürftige Angehörige zu kümmern, oder wird sich im Alter fortsetzen, was in der Kindheit gelernt wurde, nämlich, dass, sobald ein Mensch besondere Unterstützung braucht, gefälligst der Staat einspringen soll.

Auch aus einem anderen Aspekt heraus sollte der Staat den Menschen nicht höchst private Aufgaben abnehmen, denn sobald er dies tut, verlernen die Menschen die elementarsten Dinge. Wer weiß, dass der Staat einspringt, sobald es schwierig wird, der wird gar nicht erst versuchen, seine Probleme selbst zu lösen.

Und schließlich ist da noch das große Problem mit der Demokratie. Diese lebt ja bekanntlich von mündigen Bürgern samt ihren verschiedenen Meinungen und Überzeugungen. Nur: Wie sollen in einem sich um alles kümmernden Staat die Bürger ihre Mündigkeit bewahren? Und wie sollen sich Kinder, die einen großen Teil ihrer Zeit im Einfluss staatlicher Erziehung verbringen, zu individuell denkenden Menschen mit eigenen Wertvorstellungen entwickeln? Wie können Eltern ihre moralischen Vorstellungen an ihre Kinder weitergeben und diese zu kritischen Bürgern erziehen, wenn der Staat das Erziehungsmonopol hat.

Alle, die diese Befürchtungen zu pessimistisch finden, sollten nur einmal kurz an die sogenannte DDR oder das Dritte Reich denken.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Mai 2014 um 19:54 Uhr
 

Gesetzesvorhaben zur Ausweitung der aktiven Sterbehilfe in Belgien auf Kinder ist ein ethisches Alarmsignal

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Anlässlich der Pläne in Belgien, auch für unheilbar kranke Kinder die Tötung auf Verlangen einzuführen erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreis der CDU/CSU (EAK) und Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Thomas Rachel MdB:


„Die geplante Ausweitung der aktiven Sterbehilfe (Tötung auf Verlangen) in Belgien sogar auf Kinder muss für uns ein Alarmsignal auch für die Debatten um die Sterbehilfe in unserem Land sein: An diesem Beispiel kann man jetzt hautnah studieren, zu welchen höchst problematischen Entwicklungen es sehr schnell kommen kann, wenn man hier - in Politik wie Gesellschaft - den Anfängen nicht konsequent wehrt.


Zwar geht es in der aktuellen Diskussion in Deutschland vorerst noch um Fragen des sogenannten assistierten Suizides. Es kann jedoch kein Zweifel darüber herrschen, dass dessen flächendeckende Ermöglichung aus Sicht der gewerblichen wie organisierten Sterbehilfe-Organisationen sowie ihrer ideologischen Befürworter nur ein erster Schritt auf dem Wege auch zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe darstellen würde.


Was Menschen mit unheilbaren und tödlichen Krankheiten aber in Wirklichkeit benötigen ist allumfassende fürsorgliche Begleitung, Betreuung in Hospizen und beste palliativmedizinische Versorgung. Dem Ruf nach Formen gesetzlich geregelter Sterbehilfe wohnt ein Menschenbild inne, das letztlich in einer traurigen Kultur des Todes und einem verzerrten Verständnis individueller Autonomie wurzelt.


Auf der Basis des christlichen Menschenbildes setzen wir uns demgegenüber in CDU und CSU mit aller Kraft für eine Kultur des Lebens und der fürsorglichen und solidarischen Sterbebegleitung ein. Das Ziel unserer Bemühung um Hilfen am Ende des Lebens kann nicht in gesetzlich geregelten Tötungen oder Selbsttötungen, sondern nur in barmherziger Zuwendung und Pflege bestehen.“

 
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