EAK Kreisverband Wesel

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Die Bundesregierung darf Erdogan nicht nachgeben

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Spätestens seit dem Streit zwischen den Niederlanden wird es erforderlich, dass die Bundesregierung gemeinsam mit den anderen EU-Staaten Position bezieht.
Es kann nicht sein, dass ein totalitär regierender Präsident die Verfassung seines Landes so verändern will, dass noch mehr Macht in seinen Händen gebündelt ist. Das allein ist zu verurteilen! Dass dieser Präsident dann aber rumpöbelt und beleidigt, wenn er seinen Willen nicht bekommt, ist wirklich zu viel des erträglichen. Wahllos bedroht und beleidigt er andere Länder. Spätestens jetzt ist die Bundesregierung gefordert und muss klar Stellung beziehen. Sie muss Erdogan klarmachen, dass Deutschland nicht der Ort ist, um für eine undemokratische Verfassung zu werben. Sie muss ihm klar machen, dass Politiker, egal welcher Nationalität, die Deutschland als Naziland bezeichnen, hier nicht willkommen sind. Und sie muss deutlich machen, dass wir es auch nicht hinnehmen, wenn befreundete Länder wie die Niederlande als Nazis bezeichnet werden und ihnen mit, nicht näher definierten, Konsequenzen gedroht wird. Wegducken und Abwarten sind hier nicht der richtige Weg!
Auch für das krisengeschüttelte Europa wäre es gut, wenn ein gemeinsames Signal gesandt würde, das klar macht: Diktatoren haben hier nichts zu wollen. Das wäre ein erster Schritt, um die EU bei den Menschen wieder etwas glaubwürdiger zu machen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. März 2017 um 20:10 Uhr
 

Massentierhaltung- Die Geflügelpest sollte uns die Augen öffnen

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Die Geflügelpest ist eine Krankheit, die seit mehr als 100 Jahren bekannt ist und vor allem Wasser-und Hühnervögel befällt, und nicht selten tödlich für diese Tiere verläuft. Aufgetreten ist sie immer wieder, ohne größere "Schäden" anzurichten. Seit 11 Jahren scheint sich die Lage aber dramatisiert zu haben. Nicht in den Wildvogelpopulationen, da gibt es zwar immer wieder tote Tiere, in denen das Virus gefunden wird.Wohl aber in etlichen Nutzgeflügelbeständen, besonders aufsehend erregend in Massentierhaltungen mit zehntausenden Tieren auf engstem Raum. Für viele Menschen ist diese Haltungsform von Nutztieren schon lange inakzeptabel, auch wir als Christen fragen uns, ob das der richtige Umgang mit der uns anvertrauten Schöpfung ist. Durch das aktuelle Seuchengeschehen in der Geflügelhaltung sind alleine diesen Winter schon 800000 Vögel gestorben, allerdings die wenigsten durch das Virus direkt sondern vielmehr durch vorbeugende Massenkeulungen in Betrieben, in denen das Virus nachgewiesen wurde. Das gibt es so erst seit wenigen Jahren, die Krankheit an sich aber schon seit über 100 Jahren. Geändert hat sich in dieser Zeit lediglich unser Umgang mit Nutztieren. Vor 30 Jahren noch war bäuerliche Kleinhaltung die Regel, Massenställe mit bis zu 100000 Tieren die Ausnahme. Das hat sich nun umgekehrt, da liegt der Schluss doch Nahe, dass die veränderten Haltungsbedingungen, zumindest indirekt,die Dramatik des Seuchengeschehens erst möglich machen. Auch wird eine Mutation des Virus, möglicherweise in die Richtung, dass eines Tages auch Menschen betroffen sein könnten, durch enge Haltung ohne Sonne und Frischluft, begünstigt. Dass die prophylaktische, flächendeckende Gabe von Antibiotika in der Massentierhaltung mit zur Bildung von resistenten Bakterien beigetragen hat, ist kein Geheimnis.

Somit ist die immer industrialisiertere Haltung von Nutztieren nicht nur ein Missbrauch der Schöpfung, sondern kann sich zu einer konkreten Gefahr für die Menschen entwickeln. Wir fordern alle Verantwortlichen auf, sich zu diesem Thema zu informieren und ihre eigene Haltung dazu gegebenenfalls zu überdenken.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 21. Februar 2017 um 20:42 Uhr
 

Senioren-Union: Deutsche Werteordnung - Maßstab für die Integration von Flüchtlingen

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Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Otto Wulff, verlangt, dass sich auch Flüchtlinge mit einer anderen Religionszugehörigkeit der deutschen Werteordnung anpassen. „Die Zuwanderer haben eine Bringschuld, die sie einlösen müssen, wie das in jedem anderen Land der Welt verlangt wird“, sagte Wulff auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Senioren-Union am Donnerstag in Magdeburg. „Wer in unserem Land Hass und Unfrieden gegen Christen predigt und die Integration in unserer Gesellschaft als Angriff auf seine religiöse Identität bezeichnet, der hat in unserem Land nichts zu suchen“, mahnte Wulff. Außerdem biete die deutsche Verfassung jedem die Möglichkeit, das Land jederzeit zu verlassen.

Wulff sprach sich für schnellere Identitätsprüfungen aus, um zu verhindern, dass die Einwanderung ausgenutzt und Deutschland überfordert werde. „Deutschland kann nicht alle Menschen aufnehmen, die keinen Asylanspruch haben“, sagte der Senioren-Vorsitzende. „Im Übrigen hat im Land auch niemand etwas zu suchen, der das Existenzrecht Israels in Frage stellt.“

Die Senioren-Union will auf ihrem zweitägigen Delegiertentreffen für eine stärkere politische Mitbestimmung der älteren Generation kämpfen. Am Freitag wird die CDUBundesvorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den Delegierten in Magdeburg sprechen.


Berlin, 06. Oktober 2016

 

Eine weitere Stimme, die den Untergang des Islamismus voraussagt

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von Daniel Pipes
23. Juni 2016

http://de.danielpipes.org/blog/2016/06/untergang-des-islamismus

Englischer Originaltext: Another Voice Predicting Islamism's Doom
Übersetzung: H. Eiteneier

Moncef Marzouki, von 2011 bis 2014 Präsident Tunesiens, hat eine Analyse geschrieben, in der er, wie ich es gemacht habe, den Untergang des Islamismus voraussagt. Ich zitiere aus einer gekürzten Übersetzung von MiddleEastEye.net; die ursprüngliche arabische Version erschien auf Aljazeera.net.

Marzouki ist ein liberaler Menschenrechtsaktivist, der nach dem Volksaufstand, der den Diktator Zine El-Abidine Ben Ali stürzte, aus dem Exil zurückkehrte, nach Tunesiens ersten freien Parlamentswahlen und einer Vereinbarung zur Teilung der Macht im Oktober 2011 Präsident wurde und eine Regierung leitete, die von der islamistischen Ennahda-Partei dominiert war. "Wir haben nicht denselben Standpunkt zu Frauenrechten, Menschenrechten und so weiter", klagte er 2012 gegenüber dem Time Magazine.

In seinem Artikel beginnt Marzouki damit den Islamismus in den Kontext dreier anderer Ismen zu stellen: Nationalismus, Panarabismus und Kommunismus, die alle ihren Niedergang erlebten. Heute, schreibt er, "stehen wir kurz davor den Niedergang einer vierten Welle, des Islamismus zu erleben, nachdem wir seinen Start Anfang der 1970-er Jahre und seinen Höhepunkt in den späten 1990-er Jahren erlebten".

Wie andere Ismen "expandierte der Islamismus als Ergebnis eines Wunschs der Gesellschaft alle oder einige seiner Probleme zu lösen". Heute werden "unangenehme Fragen" gestellt: "Habt ihr eure Versprechen eingehalten? Seid ihr den großen Hoffnungen gerecht geworden, die in euch gesetzt wurden? Was habt ihr am Ende erreicht?"

Er vermerkt die protzigen islamistischen Leistungen, tut sie aber ab; er erinnert daran, dass die Sowjetunion "als Macht betrachtet wurde, die die nächsten tausend Jahre da sein wird", in Wirklichkeit jedoch "zwar allmählich, aber wie ein Kartenhaus zusammenbrach, was nur wenige voraussahen. Das ist genau das, was heute in Bezug auf die islamistische Strömung geschieht."

Die meisten islamistischen Parteien sind vom Weg abgekommen und "mutierten in rechtsgerichtete Parteien, die nach einem Platz an der Macht suchen", ohne Rücksicht auf Moral oder Prinzip. Islamisten "nutzen eine ideologische Tarnung für eine repressive und korrupte Tyrannei".

Marzouki nennt die meisten bewaffneten Islamistengruppen "die größte zeitgenössische Katastrophe, der sich die arabischen und muslimischen Staaten - und sogar der Islam - gegenüber sehen. ... Dank ihnen betrachtet die gesamte Welt uns als eine Nation, die nichts anderes zu geben hat als Terrorismus auszubrüten. Wir werden als Bedrohung des Restes der Welt wahrgenommen."

In einem Op-Ed von 2013 vermerkte ich, dass islamistische Bewegungen zunehmend entlang sektiererischen, ideologischen, politischen und taktischen Linien gespalten sind (die ich in der Folge hier detaillierter diskutierte). "Sollte die zur Spaltung neigende Tendenz anhalten, ist die islamistische Bewegung dem Untergang geweiht, wie der Faschismus und der Kommunismus; er wird nicht mehr als eine zivilisatorische Bedrohung sein, die immensen Schaden anrichtet, aber nie die Oberhand behält."

Verwandte Themen: Der militante Islam, Nordafrika

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Traditionelle Frühjahrsreise - Berlin

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Die traditionelle Frühjahrsreise - inzwischen ist es die 19. - des EAK Wesel geht diesmal nach

Berlin
24. - 30. April 2016


Ein besonderer Akzent der Fahrt wird darauf liegen, wie sich die Hauptstadt in den letzten zehn Jahren entwickelt oder verändert hat. 2006 hatten wir mit dem EAK zum ersten Mal Berlin besucht.
Ein Höhepunkt der Reise wird sicher auch ein Gespräch mit Thomas Rachel MdB sein , dem Bundesvorsitzenden des EAK.

Weitere Details zur Reise und Anmeldung bei:
Dr. Hans-A. Meyer-Stoll, Tel.: 02841 / 7 06 09, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. Februar 2016 um 20:03 Uhr
 


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